20.01.2018 / 20 Uhr / Marburg / Theater im g-werk: „Philosophie-Labor – Grenzgänge und Expeditionen ins Denken“

Was ist Performative Philosophie? Seit gut 10 Jahren gibt es mehr und mehr Versuche, Philosophie auf die Bühne zu holen und in der Begegnung mit künstlerischen Verfahren philosophische Fragen zu bearbeiten. Die Lecture Performance ist hier in der Disziplin angekommen! Protagonist/innen aus ganz Deutschland kommen ins G-Werk, um die Facetten dieser Entwicklung dem Marburger Publikum vorzustellen. Drei Kurzbeiträge von je ca. 20-30 Minuten zeigen die unterschiedlichen Herangehensweisen und laden anschließend zur Diskussion ein: Ist das noch Philosophie? Wie kommt man gemeinsam ins Denken?

ORT:  „Theater im g-werk“, Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg.

Veranstalter: Expedition Philosophie e.V. / Kooperationspartner: German Stage Service (http://www.germanstageservice.de/), AG Sprechwissenschaft der Universität Marburg

Gefördert von der Stadt Marburg

Programmbeiträge im Einzelnen:

Veronika Reichl (Berlin)

Die Anderen als Hintergrund“ (Vortragsperformance)

Wie bin ich als Einzelne(r) zwischen den Anderen? Sind die Anderen (wie Nancy sagt) immer ein bisschen merkwürdig? Oder bilden sie meine Normalität, vor der ich besonders sein kann? – Diese literarische Vortragsperformance kombiniert kurze Erzählungen mit theoretischen Schnipseln u.a. zu McLuhan, Nancy und Levinas.

 

Aurelia Baumgartner (München)

„Inside Ethics?“ Bodythinking -Transversal Relations. (Getanzte Videoinstallation)

In dieser Performance ereignet sich eine „Transversale von Diversitäten“. Mit Performance als Philosophie wird die Frage gestellt, ob alle Wesen über eine ‚Dritte Sprache‘ verfügen, als eine Weise von respektvoller, nicht autoritärer, nicht homozentrischer, sondern einfühlsamer und spielerischer Begegnung. Ist dieses ‚Spürend Fühlend Denkendes Erfahren‘ und Interagieren mit und innerhalb von Diversitäten ‚Inside Ethics‘?

 

Rainer Totzke (Leipzig), Eva Maria Gauß (Marburg)

Parodie und Verkörperung in der Performativen Philosophie“ (Dialog-Performance-Vortrag)

Distanz oder Distanzlosigkeit des Denkens – was passiert in der Performativen Philosophie? Ist es so: Durch Parodie wird Distanz zur Theorie geschaffen – und damit ist die Chance gegeben, dass sich die Philosophie selbst reflektiert? Oder umgekehrt: Distanzlosigkeit im Wagnis des Denkens schafft eine Verkörperung von Philosophie? Eine Marburger Neuauflage einer dialogischen Vortragsperformance.

 

anschließend Diskussion 

u.a. mit Sonja Schierbaum (Universität Hamburg), Rüdiger Rimpler (Reflex e.V. Hannover)

 

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